Curriculum Vitae

Persönliche Daten
Rudolf Bühler, geb.29-07-52, verheiratet, 5 Kinder

Ausbildung
Berufsausbildung als Landwirt
Berufsausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann
Studium der Landwirtschaft FH Nürtingen, Dipl. Ing. Agr FH
Studium Tropische Landwirtschaft Universität Hohenheim
Studium Agric. Extension / Agrarsoziologie Univ. Reading/UK

Fachliche Schwerpunkte

    • landwirtschaftliche Produktionssysteme und Absatzwirtschaft in Mittel- und Osteuropa, Afrika und Asien
    • Gründung und Managementbegleitung landw. Organisationen (Erzeugergemeinschaften, Bezugs- und Absatzgenossenschaften)
    • Landwirtschaftliche Märkte, Marketing in der Ernährungsindustrie
    • Fleischerzeugung, Schlachtung, Fleischverarbeitung
    • Tierproduktion, insbesondere Tierzucht, Experte für Agrobiodiversität
    • Landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungssysteme
    • ökologischer Landbau
    • Langjährige Führungserfahrung im In- und Ausland als Projektleiter/Geschäftsführer/Vorsitzender
    • Regierungsberatung in den Bereichen Genossenschaften und Marktstrukturgesetz, Entwicklung von Value Chains
    • Projektevaluierungen

 

Ländererfahrung: Sambia, Kenia, Südafrika, Tunesien, Syrien, China, Bangladesch, Indien, Kirgisien, Sibirien, Thailand, Sri Lanka, England, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Ungarn, Russland, Rumänien, Polen, Tschechien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Sansibar, Namibia

Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch (französisch, arabisch)

Berufserfahrung

Langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Implementation und Leitung von Ländlichen Regionalentwicklungsprojekten im In- und Ausland

Langjährige Führungserfahrung als Vorstand, Aufsichtsvorsitzender, Präsident, Geschäftsführer, Groß- und Außenhandelskaufmann

Langjährige internationale Erfahrung als Entwicklungshelfer, Gutachter, Regierungsberater

Langjährige lokale und internationale Projekterfahrung im Bereich der Agrobiodiversität und Revitalisierung alter und gefährdeter Haustierrassen

Experte und Internationaler Sachverständiger für den Ökologischen Landbau

Langjährige Erfahrung als landw. Betriebsleiter und Farmmanagement

 

Berufliche Entwicklung

1974-77 Pacht des Sonnenhofs in Wolpertshausen, 35 ha Landbau, Schweinezucht und -mast, anerkannter Ausbildungsbetrieb
1978-80 Leitender Farmmanager bei der Makuku-Farms Ltd., Mazabuka, Zambia. Aufbau und Leitung des Farmbetriebs, 600 ha Ackerbau, z.T. unter  Bewässerung, 1000 ha Cattle Ranching, Schweineproduktion, Aufbau und Inbetriebnahme eines farmeigenen Schlachthofs mit Fleischverarbeitung.
1980-81 Experte für Farmmanagement für die GTZ im Euphratgebiet in Raqqa, Syrien. Stellv. Projektleiter, Leitung der Demonstrations- und Versuchsfarm, Entwicklung von Curricula für die Farmmanager-Ausbildung.
1981-83 Experte für Training und Beratung für die GTZ am Landwirtschaftsministerium in Dhaka, Bangladesch. Curriculumentwicklung und Organisation der Ausbildung des bengalischen Pflanzenschutzdienstes, Betreuung der Außenstellen
1983 Ab Juli 83 Beginn der Sicherung von Restbeständen der Schwäbisch-Hällischen Landrasse und Wiederaufbau einer Zuchtpopulation.
1984 1.Januar Übernahme des Sonnenhofs in Wolpertshausen als bäuerlicher Familienbetrieb in 14. Generation, 30 ha Ackerbau, 10 ha Weiden, 10 ha Forst, Schweineherdbuchzucht, -mast, Schafhaltung, Getreide, Leguminosen, Gewürze. Anerkannter Ausbildungsbetrieb. Zertifiziert ökologischer Betrieb ab 1994.
Seit 1985 Planung und Implementierung von ländlichen Regionalentwicklungsprojekten in der Region Hohenlohe.
Seit 1985 Freiberuflicher Tätigkeit als entwicklungspolitischer Gutachter und Berater in den Bereichen Landwirtschaft, ländliche Regionalentwicklung, Genossenschaften und  Erzeugergemeinschaften im Inland, Osteuropa, Afrika und Asien. Seit 1998 auch Regierungsberatung in osteuropäischen Ländern im Bereich Genossenschaftsgesetz, Marktstrukturgesetz, Geo-Verordnung.
1986 Gründung und seither Vorsitzender der Züchtervereinigung Schwäbisch-Hällisches Schwein als anerkannter Zuchtverband, z.Zt. 140 Mitglieder bundesweit.
1987 Erstmalige Entwicklung verbindlicher Standards für artgerechte Tierhaltung (animal welfare) mit Umsetzung in die landwirtschaftliche Praxis durch die Mitgliedsbetriebe der BESH.
1988 Gründung und seither Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) w.V. mit 8 Bauern. Derzeit 1400 Bauern als Mitglieder und 110 Mio. Euro  Jahresumsatz. www.BESH.de
1990 Gründung des Landwirtschaftlichen Beratungsdienstes Schwäbisch Hall e.V. z.Zt. 400 Mitglieder
1992 Gründung der BESH GmbH, 2006 Umwandlung zur BESH AG. Aufsichtsratsvorsitzender seit Gründung.
1994 Gründung des Bauernmarkts Schwäbisch Hall als Tochterunternehmen der BESH AG. Erster Fachmarkt dieser Art in Deutschland. 
1996 Gründung der Bauernmarkthalle Stuttgart e.G.  Vorsitzender des Aufsichtsrats von 1995 – 1998, Eingliederung in die Unternehmensgruppe der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft  Schwäbisch Hall zum 1.10. 2002. Projektende 2010 durch Konversion in Wohnanlagen durch die Stadt Stuttgart.
1997 Gründung des "Verbands für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft",  Präsidiumsmitglied, seit 2000 Präsident. www.Ecoland.de
1998 Gründung der Erzeugergemeinschaft „Boeuf de Hohenlohe“, in Verbindung mit der Revitalisierung der alten Landrasse Limpurger Rind.
1998 Eintragung der Geographischen Herkunftsbezeichnung "Schwäbisch Hällisches Qualitätsfleisch g.g.A." bei der EU Kommission in Brüssel
1999 Projektbeginn zur „Sicherung und Revitalisierung des Baasner Schweins“, Siebenbürgen, Rumänien, mit der Stiftung Europäisches Naturerbe
2001 Gründung der Erzeugerschlachthof Schwäbisch Hall AG als Auffanggesellschaft zur Rettung des ehemals städtischen Schlachthofs. Seither Aufsichtsratsvorsitzender. 
2001 Implementation Forschungsprojekt „Ökologischer Gesamtzuchtwert Schwäbisch-Hällisches Schwein“, Bundesprogramm Ökologischer Landbau. Projektleiter, 12 wiss. Mitarbeiter, Laufzeit 3 Jahre. Erstmalige Entwicklung einer Zuchtwertschätzung für bedrohte Schweinerassen. 
2002 Implementierung eines Qualitätsfleischprogramms für die Handelsmarke „Du darfst“ in Kooperation mit Unilever Bestfood Deutschland mit einer Jahresproduktion von 52 000 Schweinen und 2 800 Rindern im Raum Hohenlohe. 135 beteiligte bäuerliche Betriebe. Laufzeit 2002-2010.
Seit 2002 Erstes PPP-Hilfsprojekt mit der KfW/DEG für die indigenen Volksstämme im Lake Periyar Reservat, Kerala, Indien. 1200 Familien, Gewinnung von ökologischen Gewürzen und deren Vermarktung unter Fair Trade Konditionen nach Deutschland. 
2002 Gründung von Ecoland Herbs & Spices als Projektträger für Ökologische Projekte "Seeds of Hope". Ökologische Gewürzen und Heilkräuter / Fairer Handel. Seither Geschäftsführer. 2012 Bau der Sonnenhof-Gewürzmanufactur.
2004 Implementierung eines PPP-Projekts zum Anbau von Öko-Soja in der Ukraine und dessen Vermarktung in Europa. Gründung der ECOLAND Grains & Legumes als Projektträger mit Gerald Herrmann, Präsident IFOAM
2004 Gründung des Verbands für Geo-Erzeugnisse "Geo-Verband BW" gemeinsam mit der Marketinggesellschaft des Landes Baden- Württemberg. Vorsitzender. Übergegangen 2010 in den Geo-Verband Deutschland. Seither Vorsitzender.
Seit 2005 Pilotprojekt für ökologischen Paprikaanbau in der Region Vojvodina, Serbien. Gründung der Erzeugergemeinschaft Telecka / Vojvodina. Erstmalige Einführung des ökologischen Landbaus in Serbien. Vermarktung der ökologischen Erzeugnisse über Ecoland Herbs & Spices, "Seeds of Hope". Ca. 30 Projektbauern.
Seit 2005 Einführung des ökologischen Kräuter- und Gewürzpflanzenanbaus in Hohenlohe mit Wiederbelebung alter Landsorten (Senf, Koriander, Kümmel) als Ergänzung zum tropischen Gewürzanbau. Vermarktung über Ecoland Herbs & Spices.
2006 Gründung der Deutsch-Indischen Gesellschaft Schwäbisch Hall, seither Vorsitzender. Einrichtung des Indischen Forums Schwäbisch Hall als Kultur und Begegnunsstätte mit Ayurveda Praxis und Institut in Kooperation mit der Universität Salem, Indien.  www.IndianForum.de
2007 Gründung des Regionalmarkts Hohenlohe in Wolpertshausen. Ländliches Marktzentrum mit Markthalle/Gastronomie/Ländl. Touristik, Grünes Klassenzimmer/Ökol. Gärten
2008 Rock For Nature - Der Natur eine Stimme geben. 1. Öko-Rockfestival in Deutschland, 70 000 Besucher. Mit Joe Cocker u.a. Begleitkongress mit Vandana Shiva, Percy Schmeiser, Jeffrey Smith u.a.
2009 Int. EU-Forschungsprojekt "Sustainability in Porc Production Chains" 2009 - 2011, Projektleiter des BESH-Beitrags.
Seit 2009 Wiedereinführung der Eichelmastweiden in Hohenlohe mit Schwäbisch - Hällischen Landschweinen. Entwicklung von Richtlinien und Vermarktung.
Seit 2009 Charta of Farmers Rights – Entwicklung und Vorbereitung einer Erklärung für die Rechte der Kleinbauern und Indigenen Bauern in ländlichen Gebieten.
2010 Begründer mit Hubert Weiger, BUND: Großdemo "Wir haben es satt" mit Rock For Nature/Abschlusskundgebung, Berlin, Brandenburger Tor / Bundeskanzleramt, alljährlich zur Int. Agrarminsterkonferenz / Grüne Woche.
2010 Gründung der Schwäbisch-Hällischen Wurst- und Schinkenmanufaktur GmbH, Aufbau einer Wurstmanufactur mit 6,0 Mio Invest 
2012 Gründung von Ecoland Rumänien. Sitz in Vatra Dornei/Rumänien
2012 Gründung der gemeinnützigen Stiftung "Haus der Bauern Schwäbisch Hall", Inhaltliche Vorbereitung der "Charta of Farmers Rights"
Seit 2013 PPP Projekt "Seeds of Hope" Sansibar: Einführung des Ökologischen Landbaus. Gewürzanbau mit Kleinbauernfamilien in Sansibar, Vermarktung unter Fair Trade nach Deutschland. 30 Projektbauern.
2013 Beginn Erhaltungszucht für 4 alte Gewürzsorten in Hohenlohe. Registrierung der historischen Sorten als Hohenloher Speisesenf, Hohenloher Koriander, Hohenloher Kümmel und Hohenloher Leinsaat beim Bundessortenamt.
2014 Berufung als Mitglied in die EU-Focus Group "Tiergenetische Ressourcen", Rom.
2014 Gründung der Gesellschaft "Dorfkäserei Hohenlohe" als Auffanggesellschaft zur Rettung der in Konkurs befindlichen Dorfkäserei Geifertshofen. Seither Vorsitzender des Aufsichtsrats. Umwandlung in Dorfkäserei Geifertshofen AG.
2014 Gründung der Erzeugergemeinschaft Dorfkäserei Geifertshofen w.V. zur Rettung Und Wiederbelebung der gleichnamigen Käserei
Seit 2014 PPP-Projekt Namibia: Förderung des Agricultural Traning Centers und Bio-dyna-Mischen Farm Krumhuk
2014 Eröffnung der Markthalle Kornhausscheune in Schwäbisch Hall als Niederlassung der BESH
2015 Erwerb des Schlosses Kirchberg mit der Stiftiung Haus der Bauern. Einrichtung einer Akademie für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft mit späterem Universitätsbetrieb
2015  Eröffnung der „Hällischen Botschaft“ in Berlin, Markthalle 9, als Nieder- lassung der BESH