Unsere Bauern - Unser Land!

Brettheim

Mitgliedsbetrieb Ehrmann

Tiere
200 Schwäbisch-Hällische Muttersauen
600 Schwäbisch-Hällische Mastschweine

Hohenloher Bauern haben Zukunft, lautet die Botschaft der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Für die Zukunft stehen junge Männer, die aus Überzeugung den elterlichen Hof übernehmen – wie Florian Ehrmann aus Brettheim.

Die Leidenschaft für die Landwirtschaft ist ihm wohl in die Wiege gelegt worden. „Ich wollte nie in den Kindergarten, sondern daheim mithelfen“, erinnert sich Florian Ehrmann. Für ihn war immer klar: Er wird Hofnachfolger. Und das aus freien Stücken: „Niemand hat mir gesagt, dass ich es machen muss“, versichert er.

Aber alle stehen hinter ihm. Zur bäuerlichen Großfamilie von Günter und Andrea Ehrmann („da sind wir auch stolz darauf“) gehören neben Florians Freundin Leonie seine Geschwister Larissa und Manuel mit ihren Partnern sowie Freund Angelo. Den hat das Landwirtschaftsfieber nämlich auch gepackt.

Heute ist mehr als Überzeugung vonnöten, wenn sich einer für den anspruchsvollen Beruf entscheidet. Florian hat also nach der Schule in Crailsheim eine Ausbildung zum Landwirt und anschließend an der Technikerschule und Höheren Landbauschule Triesdorf den Techniker für Landbau gemacht. Wann Florian Ehrmann den Hof übernehmen wird, ist noch nicht ausgemacht. „Das werden wir rechtzeitig entscheiden“, ist er sicher. Seit dem Jahr 2015 ist der Betrieb als GbR Günter und Florian Ehrmann eingetragen. Das funktioniert gut, sagen sie. Andrea Ehrmann ergänzt lachend: „Die Entscheidungen werden so lange ausdiskutiert, bis beide einer Meinung sind.“ 

Florian reizt vor allem die Arbeit auf dem Betrieb. „Ich bin ein Praktiker“, sagt er, „ich mache alles gerne – im Stall und auf dem Acker.“ Das Futter für die Schwäbisch-Hällischen Schweine bauen die Ehrmanns auf rund 80 Hektar Fläche an: Erbsen, Ackerbohnen, Weizen, Gerste, Triticale, Mais und Raps. Lediglich gentechnisch unverändertes Soja wird zugekauft.

Viel Zeit für die Landjugend bleibt Florian nicht. Er ist mit seinem Leben dennoch zufrieden: „Brettheim, das ist Heimat. Wir haben die Freiheit und die Natur. Ich will hier nicht weg.“